Vorbereitet

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt;
nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Prediger 3,11

Nach jedem Tag der Schöpfung sagte Gott den Satz „und siehe, es war sehr gut!“

In unserem Monatsspruch heißt es: „Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit“.

Ja, genau so war es: Gott hat die Welt und uns Menschen perfekt geschaffen.

Doch dann kam der Sündenfall, und der brachte alles durcheinander. Plötzlich hat der Teufel seine Hand im Spiel. Und schon ist „der Tod im Topf“. Aber noch einmal: Gott hat alles perfekt gemacht: Jede Geburt eines Kindes zeigt, wie gut Gott alles geschaffen hat: Kurz vor der Geburt dreht sich im Normalfall das Kind mit dem Kopf nach unten, um für die Geburt vorbereitet zu sein.

Es geht dem Kind eigentlich gut im Bauch der Mutter.

Doch es ist für ein „ganz anderes“ Leben geschaffen, für das Leben außerhalb des Mutterleibes. Seine Lungen sind jetzt schon darauf ausgelegt, später einmal Sauerstoff zu atmen.

Obwohl das Kind gerade gut versorgt ist und keinen Mangel hat, stellt es sich schon auf die Geburt und das Leben außerhalb des Mutterleibes ein. Gott hat es in das Kind hineingelegt, dass es sich rechtzeitig auf „das Leben danach“ vorbereitet.

So wie die Zeit im Mutterleib ist auch unsere Lebenszeit hier auf der Erde begrenzt. Und dann? In der Bibel lese ich von einem Leben nach dem Tod und dass Gott diese Ewigkeit in das Herz eines jeden Menschen gelegt hat. Nun ist es an uns, uns genau so wie das Baby im Mutterleib auf „das Leben danach“ vorzubereiten.

Augustinus formulierte folgenden Satz:
„Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir, Gott“

Jeder Mensch (egal ob Christ oder Atheist) ahnt, dass es etwas geben muss, was der Schlüssel zum Sinn des Lebens ist. Warum suchen wir überall, nur nicht bei dem, der uns geschaffen hat?! Gott hat durch seinen Sohn Jesus Christus den Weg frei gemacht, damit wir zu ihm zurückfinden können. Genau wie das Kind im Mutterleib sollten wir uns bereit machen für „das Leben danach“! Unser Leben hier auf der Erde ist nur das Vorspiel zum eigentlichen, ewigen Leben! Es ist die Weichenstellung!

Der Vorhang geht auf – und dann… ???

Was dann kommt, wird jetzt in diesen 70, 80 Jahren unseres irdischen Lebens entschieden. Jesus Christus allein kann uns die Tür zum ewigen Leben öffnen.

Wir müssen nur ehrlich vor Gott stehen und sagen: „Ich bin ein Sünder und schaffe es aus eigener Kraft nicht, vor Dir zu bestehen. Herr Jesus Christus, du bist für meine Schuld am Kreuz gestorben. Bitte vergib mir alle meine Schuld! Du sollst der Herr meines Lebens sein. Ich will Dir gehören – hier und in der Ewigkeit.

Ihr Gilbrecht Schäl
Falkensteiner Anzeiger, 30.08.2018