Jahr der Stille 2010:
Was tust Du, wenn Du die Glocke hörst?

Wie schnell vergeht ein Tag? Wie sehr hetzen wir von Einem zum Nächsten? Wie oft ist die Welt des Alltages eine ganz andere, als die Welt des Sonntages? Wir haben in Falkenstein das Vorrecht, dass uns die Glocken dreimal am Tag zum Gebet rufen. Und wer genau hinhört, der wird den Ruf der Glocke jede Stunde vernehmen im Stundenschlag. Was tust Du, wenn Du die Glocke hörst? Wir sollten hören und beten. Oft ist keine große Gebetszeit möglich, aber es gibt ein Gebet, dass in jeder Situation gebetet werden kann: das Herzensgebet, auch Jesus-Gebet genannt. Es kann still im Herzen gesprochen werden: „Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, sei mir Sünder gnädig.“ So öffnen wir unser Herz für das Handeln Gottes in unseren täglichen Herausforderungen. Denn unser Herr Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15,5)