Jahr der Stille 2010:
Gott lädt uns ein, aus der Stille Kraft zu schöpfen

Gott lädt uns ein, aus der Stille Kraft zu schöpfen. „Durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein“, sagt der Prophet Jesaja (Jesaja 30,15). Entscheidend ist, in der Stille aus der lebendigen Quelle zu schöpfen und nicht aus rissigen Zisternen (vgl. Jeremia 2,13). Angebote zur Stille gibt es in unserer Zeit viele. Man importiert hier reichlich aus fernöstlichen Religionen. Dabei haben wir die lebendige Quelle so nah bei uns: Wir finden sie in der Heiligen Schrift. Viele Christen haben erfahren, wie ihnen der tägliche Umgang mit der Heiligen Schrift zur Kraftquelle wurde. Dazu hilft eine Stille Zeit, in der wir auf Gottes Wort hören. In den Losungen finden wir Abschnitte für jeden Tag. Einige Fragen können uns helfen, genauer auf das Wort Gottes zu hören:

Gott und mich erkennen:
Was sagt mir der Abschnitt über Gott?
Was sagt er über mich?
Gottes Willen für mich erkennen:
Was erwartet Gott von mir?
Was sagt er mir zu meiner Lebensweise?
Gottes Ziel mit mir erkennen:
Was habe ich von dem, was Gott zu mir geredet hat?
Was haben andere von dem, was Gott zu mir geredet hat?
Beten:
Wofür kann ich Gott danken?
Wofür sollte ich Gott bitten?

Wohl dem … der Lust hat am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.
(aus Psalm 1)