Zum Ewigkeitssonntag

Statue auf dem Falkensteiner Friedhof, Foto Heiko Stäck

Das Kirchenjahr neigt sich dem Ende zu. Daran erinnert uns die Statue vom auferstandenen Christus. Sie ist dem Original des dänischen Bildhauers Berthel Thorwaldsen nachempfunden und auf unserem Falkensteiner Friedhof zu finden. Das Grabmal trägt die Inschrift Johannes 11,25, das Wort unseres Herrn Jesus Christus: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ Als Christen glauben wir an den auferstandenen Herrn. Wir dürfen vom Ewigkeitssonntag sprechen, wo die Welt nur vom „Totensonntag“ weiß. Mit dieser Bezeichnung hatte ihn der Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. durch Kabinettsorder 1816 eingeführt. Dagegen ist es unsere Gewissheit: Jesus Christus lebt. Er kam, um den Tod zu besiegen. Er bezeugt: „Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.“ (Johannes 11, 25b-26). Wir fühlen mit allen, die in diesem Jahr Abschied von einem lieben Menschen nehmen mussten: Möge der Trost unseres auferstandenen Herrn und Heilands Ihr Trost sein.