ER hat bezahlt

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.

Markus 10,45

Als die Engel den Hirten in der Nähe Bethlehems erschienen, sagten sie, dass ihnen Christus, der Herr, geboren sei. Jesus ist Herr und alles muss ihm dienen. Die Engel dienen ihm. Die Mächtigen dieser Welt dienen ihm, wenngleich es unfreiwillig ist. Die Hirten selbst werden Diener, indem sie Zeugnis geben von diesem Kind. Doch nun wird Jesus als Mensch selbst ein Diener. Als Jesus seinen irdischen Leib bekommt, wird er ein Sklave, auszuführen den Willen seines Vaters. Er lässt sich nicht bedienen, wie wir das gerne tun, obwohl er die Stellung dazu hat, sondern er dient.

In Markus 1 wird uns ein Tag im Leben des Herrn Jesus in Kapernaum geschildert und dabei wird einiges davon sichtbar wie und womit Jesus dient.

Jesus lehrt. Jesus lehrt zum Beispiel über seinen himmlischen Vater und stellt ihn uns vor. Und wenn wir Jesus genau zuhören, dann wissen wir, wie Gott ist und welche Gedanken er über uns hat, dass er ein Vater ist, der für uns sorgt, der den rechten Weg für uns weiß, der nicht nur neben uns steht, sondern handelt. Und Jesus verwendet sich für uns bei diesem Vater und tritt für uns ein, spricht für uns.

Jesus treibt unreine Geister aus. Jesus befreit von Bindungen und Fesseln im unsichtbaren Bereich. Jesus hat die Macht dazu, auch unsere Ketten zu sprengen. In welche Praktiken und Bindungen Menschen sich auch immer begeben haben, Jesus kann lösen.

Jesus heilt bis tief in die Nacht hinein Kranke von ihren Gebrechen. Er nimmt sich der Nöte der Menschen an, wie klein oder groß sie auch sein mögen. Alles kann auf ihn geworfen werden.

Doch der größte Dienst Jesu war der, dass er sein kostbares Leben als Lösegeld hergab. Wir waren unter die Sünde verkauft, und der Preis für die Sünde ist der Tod. So schlimm ist in Gottes Augen Sünde, dass sie nur mit dem Tod bestraft werden kann. Das ist die Situation. Menschen, Sünder, können nicht einfach freigegeben werden, es brauchteinen Gegenwert, es braucht eine Bezahlung, die ausreicht. Die Opfer des Alten Testamentes konnten es nicht. Unser „Gut-sein“ erst recht nicht. Aber das teure Blut Jesu vermochte es.

Welch ein Freund ist unser Jesus, o wie hoch ist er erhöht. Er hat uns mit Gott versöhnet und vertritt uns im Gebet.

Nun, darf Jesus uns damit dienen? Gehören wir zu den „vielen“, die zu Gott hingetreten sind, Buße getan haben, für die ER bezahlt hat, sodass wir freien Zugang zum Vater haben und zum Thron der Gnade? – !

Ihr Falk Schubert