Freude im Himmel

Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

Lukas 15,10

Unser Monatsspruch ist der letzte Vers des Gleichnisses vom verlorenen Groschen. Vorausgegangen war der Vorwurf der Pharisäer: „Dieser nimmt die Sünder an!“ Ja, genau so ist es: Jesus nimmt die Sünder an. Er ist für uns Sünder gestorben, um uns zu erlösen, um uns wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Durch die Sünde, in der wir alle geboren sind, sind wir alle verloren – praktisch in der falschen Richtung unterwegs.

Der Horror aller Autofahrer: ein Geisterfahrer auf der Autobahn! Vielleicht ist der eigentlich ein guter Autofahrer, aber (keine Ahnung aus welchem Grund): der Geisterfahrer hat die Abfahrt mit der Auffahrt verwechselt, und nun ist er auf der Autobahn in der falschen Richtung unterwegs. Wenn er seinen verhängnisvollen Irrtum nicht rechtzeitig bemerkt oder von anderen Autofahrern darauf aufmerksam gemacht wird, nimmt seine Fahrt ein tragisches Ende.

In Hes.18,23 heißt es: „Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tod des Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht viel mehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt?“

Ein Gott, der nach den Verlorenen sucht – wo gibt es denn so was? Die Bibel spricht davon:

Die Liebe Gottes ist in Jesus Christus Fleisch geworden. Der Herr Jesus ist extra aus dem Himmel gekommen, um uns zu suchen, auf den richtigen Weg zu bringen, zu erlösen.

ER möchte, dass wir erkennen, dass wir Sünder und auf Gottes Gnade angewiesen sind.

Gott hat eine Wohnung im Himmel für uns bereitet, und er möchte gern, dass wir die auch beziehen können.

Aber nicht nur das.

Verloren heißt: nicht an dem Platz, wo es hingehört.

Gott möchte, dass wir schon jetzt, hier in Falkenstein, im Jahr 2017 an dem Platz sind, an den wir gehören. Er möchte uns zu seinen Nachfolgern machen, möchte uns mit allem ausstatten, was wir brauchen, damit wir Frucht für IHN bringen können. ER möchte uns zu seinen Zeugen machen, zu Menschen, die mit Worten und Taten IHN bekennen und loben.

Es wird Freude im Himmel sein, wenn ich den mir zugewiesenen Platz ausfülle.

Ihr Gilbrecht Schäl