Grünbach
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Falkenstein-Grünbach

Grünbach

Seit 1952 gibt es in Grünbach eine eigenständige Kirchgemeinde. 1910 wurden die ersten Baupläne für die Friedhofskapelle besprochen. Zwei Jahre später konnte die Kapelle geweiht werden. Die Grünbacher haben da ihre eigene Geschichte. Grünbach gehörte in der Vergangenheit immer zur Kirchgemeinde Falkenstein. Darum entstand Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts auf dem Grünbacher Friedhof eine Kapelle. Grundstück und Gebäude sind Eigentum der politischen Gemeinde Grünbach und nicht der Kirche. Bau und Planung lag in den Händen des Gemeinderates. Die Friedhofskapelle wurde jedoch von Anfang an für Gottesdienste genutzt. Nur zu den Amtshandlungen musste man noch nach Falkenstein. 40 Jahre später, nach dem zweiten Weltkrieg, bekamen die Grünbacher mit Rudi Vogel einen eigenen Pfarrer und wurden eine selbständige Kirchgemeinde. 22 Jahre lang prägte Pfarrer Vogel die Gemeinde, bis er in den Ruhestand ging. Die folgenden Jahre blieb die Pfarrstelle vakant und wurde von den Pfarrern Gotthold Ebert aus Werda und Volkmar Körner aus Falkenstein betreut. Mehr als zwanzig Jahre lang waren es vorwiegend Grünbacher Gemeindeglieder, die mit viel Eigeninitiative das kirchliche Leben gestalteten. Von 1993 bis 1997 stand die Gemeinde unter der Leitung von Pfarrer Gotthilf Müller. Nach weiterer kurzer Vakanz zog 1999 Pfarrerin Karin Schubert in Grünbach ein, die bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2005 die Gemeinde betreute. Seit dem 1. Januar 2006 haben sich die beiden Kirchgemeinden Falkenstein und Grünbach im Zuge der Strukturreform der Evangelischen Kirche Sachsens wieder zusammen geschlossen. Da die Grünbacher die Kapelle nicht als ihr Eigentum bezeichnen können, sind sie stolz auf das Gemeindehaus. Aus einem zum Abriss bestimmten Gebäude wurde von 1991 bis 1993 durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen ein schmuckes Gemeindehaus. Neben den Räumen für die Kanzlei und einem kleinen Saal gibt es dort Platz für die Junge Gemeinde und zwei Wohnungen. Auch die Kapelle wurde 1994 grundlegend saniert. Derzeit gehören ca. 900 Personen zur Gemeinde.



zuletzt aktualisiert am: 30.10.2018